Wer bei klassischen seriellen Verdünnungen mit Reagenzgläsern arbeitet, ist häufig an einen Bunsenbrenner gewöhnt. Beim Wechsel zum Inlabtec Serial Diluter stellt sich deshalb mitunter die Frage: Kann auf die offene Flamme verzichtet werden, ohne die aseptische Sicherheit zu beeinträchtigen?
Eine 2026 in Microbiology Spectrum veröffentlichte Studie untersuchte, ob ein Bunsenbrenner die Ablagerung luftgetragener Mikroorganismen im Arbeitsbereich tatsächlich reduziert. Im Durchschnitt bewirkte die Flamme unter keiner der untersuchten Bedingungen eine signifikante Verringerung der mikrobiellen Ablagerungen. Die Ergebnisse stützen somit nicht die verbreitete Annahme, dass ein Bunsenbrenner generell eine aseptische Zone rund um den Arbeitsplatz erzeugt.
Die Studie untersuchte den Serial Diluter nicht direkt. Sie zeigt jedoch, dass der Verzicht auf einen Bunsenbrenner nicht automatisch mit einer Beeinträchtigung der aseptischen Sicherheit gleichgesetzt werden kann. Dies entspricht auch den bisherigen Praxiserfahrungen: Die meisten Kunden arbeiten mit dem Serial Diluter ohne Bunsenbrenner und haben dabei keine Kontaminationsprobleme gemeldet.
Mit dem Inlabtec Serial Diluter können serielle Dezimalverdünnungen im Rahmen der üblichen aseptischen Laborpraxis direkt am Arbeitsplatz durchgeführt werden. Vorsterilisierte Serial Dilution Bags ersetzen konventionelle Verdünnungsgefässe, während die Dosierung des Verdünnungsmittels und die Homogenisierung automatisiert erfolgen.
Eine flammenfreie Arbeitsweise reduziert zudem das Risiko von Bränden, Verbrennungen des Laborpersonals und Beschädigungen an Geräten oder Laboreinrichtungen.