Probenverdünnung für die Keimzahlbestimmung neu definiert

Die serielle Verdünnung wird seit Jahrzehnten bei der mikrobiologischen Keimzahlbestimmung eingesetzt. Inlabtec hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese traditionelle Methode in Übereinstimmung mit den ISO-Normen zu modernisieren. Das Resultat ist eine patentierte Lösung für Laboratorien, welche nach der traditionellen Methode Keimzahlen bestimmen und die dazu benötigten seriellen Verdünnungen mit grösstmöglicher Schonung der Ressourcen und Umwelt vereinfachen und standardisieren wollen.

Serielle Verdünnungen bei mikrobiologischen Tests

Der Zweck serieller Verdünnungen in der Mikrobiologie ist es, die Konzentration von Mikroorganismen in der ursprünglichen Probe so weit zu reduzieren, dass die Bestimmung der Gesamtzahl lebensfähiger Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Schimmelpilzarten möglich wird. Die Gesamtkeimzahl (TVC) ist ein Schlüsselindikator für die routinemäßige Hygienekontrolle, die für eine gesunde Lebensmittelversorgung sowie für andere Produkte des täglichen Gebrauchs wie Körperpflegeprodukte, Kosmetika usw. unerlässlich ist. Die TVC-Bestimmung wird auch zur Quantifizierung von Bakterienkulturen verwendet.

Für die traditionelle Methode der seriellen Verdünnung werden Reagenzgläser mit Verschlusskappen verwendet, die mit 9 ml sterilem Verdünnungsmittel gefüllt sind. 1 ml der zu verdünnenden Probe wird in ein erstes Reagenzglas pipettiert, gemischt und davon 1 ml in das nächste Reagenzglas pipettiert. Auf diese Weise wird eine dezimale Verdünnungsreihe erstellt.

Die Durchführung einer Serienverdünnung ist in der Theorie einfach, aber die Manipulation der Reagenzgläser, das genaue Pipettieren und das homogene Mischen stellen hohe Anforderungen an die manuellen Fähigkeiten und die Konzentration. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Labormitarbeiter oft über Beschwerden klagen, die sie aufgrund von Überbeanspruchung durch wiederholende Bewegungen in Verbindung mit der hohen Arbeitsbelastung empfinden.

Zudem ist die Vorbereitung der befüllten Reagenzgläser mit Reinigung, Befüllung und Sterilisation zeitaufwändig. Viele Labore verwenden daher vorgefüllte Container für den Einmalgebrauch. Der Komfort durch die sofortige Verfügbarkeit ist hoch, aber auch die Kosten, sowie die Umweltbelastung sind hoch. Zudem wird die Durchführung von seriellen Verdünnungen dadurch nicht vereinfacht.

Inlabtec Prozess für serielle Verdünnungen

Im Vergleich zur traditionellen Methode erfolgt die serielle Verdünnung mit Inlabtec nur durch einfaches Pipettieren und dem Bewegen eines Handgriffs. Die Vorbereitung von gefüllten Reagenzgläsern und die Manipulationen für die Zugabe und Entnahme von Proben entfallen ebenso wie das manuelle Mischen, das automatisiert und damit standardisiert erfolgt.

Anstelle von festen Behältern werden Serial Dilution Bags verwendet. Der Gebrauch dieser modernen, ressourcenoptimierten Beutel produziert 10 – 30 mal weniger Plastikabfall als herkömmliches Verbrauchsmaterial. Der Serial Diluter selbst ist durch Anschluss des Diluenten und einer 10 ml Pipette ist mit wenig Übung schnell und zuverlässig in Betrieb genommen.

ArbeitsschrittTraditionelle MethodeInlabtec Methode
ArbeitsvorbereitungVorrat an gefüllten Reagenzgläsern am Arbeitsplatz bereitstellen. Benötige Anzahl Reagenzgläser für eine Verdünnungsreihe in einem Gestell übersichtlich einsortieren.Diluent am Serial Diluter anschliessen, Benötigte Anzahl Beutel für eine Verdünnungsreihe einlegen und ersten Beutel füllen.
1 ml Probe in 9 ml Diluent pipettierenReagenzglas nehmen, Verschlusskappe entfernen, Probe in den Diluenten pipettieren und Verschlusskappe wieder aufsetzen.Probe in den Diluenten pipettieren.
Probe und Diluent mischenReagenzglas mit der Probe zum Mischen für > 5 Sekunden auf Vortexer drücken. Abwechselnd Drücken und Loslassen, um Turbulenzen im Reagenzglas zu erzeugen für eine homogene Mischung.Dosierhebel um eine Position nach rechts schieben.
Verdünnte Probe in Petrischalen pipettieren und/ oder den nächsten Verdünnungsschritt durchführenReagenzglas wieder öffnen. Verdünnung aus dem Reagenzglas in Petrischalen pipettieren und/ oder nächste Verdünnung durchführen. Gebrauchte Reagenzgläser getrennt von noch nicht verwendeten Reagenzgläsern aufbewahren, um Verwechslungen zu verhindern.Verdünnung aus dem Beutel in Petrischalen pipettieren und/ oder nächste Verdünnung durchführen.

Vorteile der Inlabtec-Lösung

Die Inlabtec-Lösung für die serielle Verdünnung steigert die Produktivität und die Qualität der Analyse bei gleichzeitiger Reduzierung der Arbeits- und Umweltbelastung im Vergleich zur herkömmlichen Methode oder zu Methoden, die Reagenzgläser durch Einweg-Plastikbehälter ersetzen.

Kostenersparnisse durch Vereinfachung
  • Einfache Beutel anstatt aufwendig vorbereiteter Reagenzgläser oder teurer Einweg-Behälter
  • Intuitive Nutzung – keine umfangreiche Anwenderschulungen oder Spezialisten notwendig
  • Mehrfach tiefere Kosten für Beschaffung, Transport, Lagerung und Entsorgung von Verbrauchsmaterial
  • Hohes Potential für mehr Profit

Produktivitätsgewinn durch Beschleunigung
  • Schnelle Inbetriebnahme – einfach Diluent und 10 ml Pipette anschliessen
  • Vereinfachtes Pipettieren – keine Handhabung von Gläsern und Deckeln für das Pipettieren und Mischen
  • Automatisches Mischen und Verdünnen per Hebel
  • Ausserbetriebnahme und Reinigung nach Arbeitsschluss in no time

Reproduzierbare Zuverlässigkeit und Qualität
  • Konstant präzises Verdünnungsvolumen
  • Homogene Probenverdünnungen durch standardisiertes Mischen
  • Klar definierte Arbeitsschritte für hohe Prozesssicherheit
  • Hochreine Beutel für uneingeschränktes Zellwachstum
  • Keine Differenzen bei den Resultaten aufgrund individueller Arbeitstechniken der Laboranten
  • Einfache Verwendung jeder Art von Verdünnungsmittel aus jeder Art von Behälter
  • Minimaler Platzbedarf für das System und das Verbrauchsmaterial
Effizienz durch benutzerfreundliche Technologien
  • Geringeres Risiko für Belastungsbeschwerden der Mitarbeiter
  • Effizientes und komfortables Arbeiten mit weniger Handgriffen
  • Intuitive Inbetriebnahme und Verwendung
  • Einsetzbar in jedem bestehenden Arbeitsprozess
  • Tiefe Betriebskosten – keine externe Wartung erforderlich
Nachhaltigkeit durch sinnvolle Ressourcennutzung
  • Reduziert den Energie-, Wasser- und Laborflächenbedarf
  • 90 % weniger Kunststoffabfall und Entsorgungskosten als mit herkömmlichen Verbrauchsmaterial
  • 90 % weniger Energiebedarf für Transport, Lagerung und Entsorgung als mit herkömmlichen Verbrauchsmaterial

Einsparungs-Rechner

Vor der Anschaffung neuer Geräte sind die damit verbundenen Kosteneinsparungen und die Amortisationszeit von Interesse. Der Einsparungsrechner gibt erste Antworten auf diese Fragen. Für eine genaue Rentabilitätsanalyse muss jedoch der Distributor kontaktiert werden. Es gibt länderspezifische Preisunterschiede, ausserdem ist der Preis der Serial Dilution Bags umso niedriger, je grösser der Bedarf ist. Der Einfachheit und Internationalität halber basieren die Berechnungen auf US Dollar [USD].

Für die Einsparungsberechnungen müssen folgende Eingaben gemacht werden: Anzahl der Verdünnungen pro Tag, Anzahl der Laborarbeitstage pro Jahr und aktuelle Kosten pro Verdünnung in Cents (100 Cents = 1 USD). Wenn Verbrauchsmaterialien wie vorgefüllte Reagenzgläser oder Cups verwendet werden, muss der Einkaufspreis eingegeben werden. Wenn die Reagenzgläser für die Verdünnungen im Labor selbst hergestellt werden, sollten die aktuellen Kosten pro Reagenzglas so genau wie möglich auf der Grundlage der Arbeits- und Materialkosten ermittelt werden.