Support

Hier finden Sie verschiedene Informationen zu unseren Produkten als Ergänzung zu den Demonstrationsvideos, Spezifikationen und Preisen für die Schweiz auf der Seite Produkte.
Die aktuellste Software-Version für den Serial Diluter ist unter Software zum Herunterladen verfügbar.

Instruktionen

Anleitungen

Serial Diluter UA: Betriebsanleitung.
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Serial Diluter UA: Kurz-Betriebsanleitung für die schnelle Inbetriebnahme.
Andere Sprachen:

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Serial Diluter TA & SA: Betriebsanleitung.
Andere Sprachen:

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Serial Diluter TA12: Kurze Anleitung zur Inbetriebnahme.

Serial Diluter TA12 Conversion Kit: Instruktionen für den Umbau eines Serial Diluter TA in einen TA12.

Serial Diluter: Austausch der Adhäsionsgreifer des Bagholders. Kann die Haftkraft der Adhäsionsgreifer durch eine Reinigung mit Wasser oder 70 % Ethanol nicht wieder hergestellt werden, müssen die Adhäsionsgreifer ausgetauscht werden.

Serial Diluter: Excel-Vorlage zur Auswertung der Messergebnisse einer Geräteüberprüfung mittels einer Waage. Die Durchführung der Geräteüberprüfung ist in der Betriebsanleitung beschrieben.
Andere Sprachen:

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Serial Diluter: Überprüfung und Kalibration von Serologischen Pipetten für präzise Volumeneinstellungen. Durch Kalibrierung der Pipettenskala kann der Volumen-Sensor auf Anhieb präzis eingestellt werden. Anleitung und Excel-Vorlage. (zip-Archiv).
Andere Sprachen:

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Serial Diluter UA: Die formale Qualifizierung eines Laborgerätes ist der dokumentierte Nachweis einer erfolgreichen Funktionsüberprüfung.
Die vorliegende Dokumentation dient zur Installations- und Funktionsqualifizierung (IQ/ OQ).
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Rocker 100031 mit Bagshell 100030: Kurze Anleitung zum Gebrauch.

Bagshell Panel 100032 mit Bagshall 100030: Kurze Anleitung zum Gebrauch.

Rack 100130 und Rack Tilter 100131: Kurze Anleitung zum Gebrauch.

Bagboard 100135: Kurze Anleitung zum Gebrauch.

Pipette Filter Plugs 100220: Kurze Anleitung zum Gebrauch.

Trainingvideos

Demonstration einer sechsstufigen Verdünnungsreihe mit anschliessender Inokulation von sechs Petrischalen.
Serial Diluter UA: Demonstration, wie mehr als sechs Verdünnungen erstellt werden.
Serial Diluter: Geräteinstallation, Überprüfung und Deinstallation mit Hinweisen in Englisch. Andere Sprachen:

FR | SP |

Serial Diluter: Mögliche Ursache und Bedeutung der Systemmeldungen. Mit Kommentaren in Englisch.
Serial Diluter: Vorgehen zur Störungsbehebung bei Systemmeldung A1.
Serial Diluter: Austausch der Adhäsionsgreifer am Bagholders.
Serial Diluter: Überprüfung der Dispensiergenauigkeit.
Serial Diluter: Durchführung eines Software update.
Serial Diluter: Überprüfung der installierten Software-Version.
Homogenizer Bags 100120 / 100125: Verwendung
Bagshell Rocker 100031: Verwendung
Bagshell Panel 100032: Verwendung
Bagboard 100135: Verwendung

Publikationen


Broschüre "Inlabtec - Clever Verdünnen im Beutel"
Andere Sprachen:

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Fachartikel Beutel statt Reagenzglas - Durch die Verwendung steriler Beutel sowie eine Umstellung im Ablauf können aufwendige Arbeitsschritte und deren Fehlerrisiko eliminiert werden. Austrian Life Science Report 2018.3

Fachartikel Step by Step - Wie Teilautomatisierung bei der Probenvorbereitung die Zuverlässigkeit der Keimzahlbestimmung erhöhen kann. Labo 11/ 2017

Fachartikel Serial Dilutions in Cost Effective Single-Use Sterile Bags - Verifications by method comparison confirm the equivalence of the new method which relieves staff and increases the productivity of the testing laboratory. Lifesciences plus 02/ 2015

Fachartikel Serielle Verdünnung leicht gemacht - Mit den Inlabtec Serial Dilution Bags bleibt die Einfachheit und Zuverlässigkeit erhalten, während der Zeit- und Ressourcenaufwand massiv reduziert wird. Lebensmittel-Technologie 3/ 14

Fachartikel Clever serial dilution process provides better performance at lower costs, Food Safety Magazine https://www.foodsafetymagazine.com/signature-series/clever-serial-dilution process-provides-better-performance-at-lower-costs/

Posterpräsentation New Taipei Health Department - Comparison of the results of food hygiene standard tests obtained by use of 10:90 and 1:9 serial dilutions. The results showed no statistically significant difference between the bacterial counts obtained from 10:90 serial dilutions or from 1:9 serial dilutions.
Chinesisch.

Posterpräsentation New Taipei Health Department - Comparison of the results of food hygiene standard tests obtained by use of 10:90 and 1:9 serial dilutions. The results showed no statistically significant difference between the bacterial counts obtained from 10:90 serial dilutions or from 1:9 serial dilutions.
Englische Übersetzung.

Testresultate Campden BRI: Methodenvergleich Inlabtec Serial Diluter vs. traditionelle Reagenzglasmethode.
Calculated Correlation Coefficient: 0.998

Testbericht Amt für Verbraucherschutz AG: Untersuchung zur Wirksamkeit der Inlabtec Pipette Filter Plugs - Die Ergebnisse der Sterilkontrollen demonstrieren, dass die geprüften iNLABTEC Filter ungewollte Kontaminationen wirkungsvoll unterbinden.

Software

Software Serial Diluter Version AP210316.
Die entpackte Datei "bag.mhx" auf einen USB-Stick (>Version 3.0) speichern für den Software-Update.
Durchführung eines Software update
Überprüfung der installierten Software-Version.

Fragen und Antworten

Wie hoch sind die Kosteneinsparungen pro Verdünnung?

Die Kosten pro Verdünnung reduzieren sich im Schnitt um den Faktor 3 – 5, falls bis anhin gefüllte Einweg-Reagenzgläser oder Cups verwendet wurden.

Falls noch selber im Labor die Reagenzgläser gewaschen, gefüllt und sterilisiert werden, reduzieren sich die Kosten pro Verdünnung abhängig von der eingesparten Arbeitszeit und deren Kosten sowie  den reduzierten Infrastrukturkosten.

Was wird vereinfacht beim Verdünnen?
  • Die aufwendige Vorbereitung von Reagenzgläsern oder der Einkauf von teuren Einweg-Reagenzgläsern entfallen.
  • Das Verdünnen ist durch ein Automatisierung und vereinfachtes Handling beschleunigt und damit auch das Risiko für Überlastungsbeschwerden reduziert, da keine Reagenzgläser und Deckel manipuliert werden müssen und automatisch gemischt wird.
Ist es ökologisch sinnvoll, Serial Dilution Bags zu verwenden?

Serial Dilution Bags reduzieren den Plastikabfall um den Faktor 10 – 30.

Für einen Serial Dilution Bag werden ca. 250 mg Polyethylen (PE) zur Herstellung benötigt. Im Gegensatz dazu wird für einen vorgefüllten Einweg-Container je nach Ausführung zwischen 2.5 – 7.5 g Plastik verbraucht. Durch Inlabtec reicht ein Kilogramm Polyethlyen für 4’000 Verdünnungen, bei herkömmlichem Verbrauchsmaterial reicht es nur für 130 bis max. 400 Verdünnungen.

Der Energieverbrauch für den Transport ist ebenfalls um Faktoren tiefer: 250 mg pro Serial Dilution Bag vs. 11.5 – 16 g pro Plastikcontainer gefüllt mit 9 ml Diluent. Es ist zu hinterfragen, ob es sinnvoll ist, Salzwasser/ Peptonwassser in der Welt herumzuschicken, zumal der Diluent für die Primärverdünnung im Stomacher bereits im Labor verfügbar ist und die Menge leicht erhöht werden kann.

Der Energieverbrauch für die Herstellung der Serial Dilution Bags ist auch im Vergleich zum Spülen von Reagenzgläsern moderat: Der Energieverbrauch eines Spülmaschinenganges entspricht etwa dem Verbrauch zur Herstellung von 400 Serial Dilution Bags. Zusammen mit dem Energieaufwand für das Füllen und Autoklavieren der Reagenzgläser ist der voraussichtliche Mehrbedarf für die Bags nicht allzu gross.

Können Serial Dilution Bags rezykliert werden?

Die gebrauchten Serial Dilution Bags können grundsätzlich mit anderem PE-Abfall rezykliert werden. Dabei sind die gesundheitlichen Risiken zu beachten auf Grund der potentiellen Verkeimung der Beutel und entsprechende Vorkehrungen zu treffen.

Wir sind der der Meinung, dass die Vermeidung von Plastikabfall die bessere Strategie ist, die Umwelt zu entlasten. Dieser Grundsatz war der Treiber zur Entwicklung des Serial Diluters.

Wie viel Lagerplatz spare ich mit den Serial Dilution Bags?

Eine Box Serial Dilution Bags 100100, 13.5 cm x 5 cm x 23.5 cm, benötigt ein Lagervolumen von ca. 1.6 l.
Verglichen mit der gleichen Menge an gefüllten Reagenzgläsern oder Cups ist der Platzbedarf rund dreissig Mal geringer.

Aus was für Material sind die Serial Dilution Bags?

Die Serial Dilution Bags sind aus hochreinem, virginalen Polyethylen (PE) unter Reinraumbedingungen hergestellt. Die Serial Dilution Bags erfüllen die Verordnungen EU Nr. 10/ 2011 vom 14.1.2011, 1935/ 2004  vom 27.10.2004 und 2013/ 2006 vom 22.12. 2006  und U.S. FDA 21, CFF 04, Title 21 (Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die mit Lebensmittel in Berührung kommen).

Was für eine Haltbarkeit haben Serial Dilution Bags?

Die Haltbarkeit der Serial Dilution Bags beträgt fünf Jahre nach der Herstellung.

Wie lange kann eine geöffnete Box mit Serial Dilution Bags verwendet werden?

Nach dem Entfernen der Schutzfolie von der Verpackung empfiehlt es sich, die Serial Dilution Bags innerhalb von 3 Monaten zu verwenden.

Wie lagert man die Serial Dilution Bags?

Die Serial Dilution Bags sollten vor Sonnenstrahlung geschützt bei Raumtemperatur (10 – 30 °C) gelagert werden.

Kann ich die gefüllten Serial Dilution Bags aufbewahren?

Gefüllte und zur Aufbewahrung bestimmte Serial Dilution Bags können in der Bagshell 100030 gelagert werden. Eine Bagshell ist im Lieferumfang enthalten.

Wie hoch ist die Verdunstungsrate der Flüssigkeit in den aufbewahrten Beuteln?

Die Verdunstungsrate im Kühlschrank von Diluent (z.B. Peptonwasser) in gefüllten Serial Dilution Bags und in Reagenzgläsern mit Kappe ist identisch. Sie beträgt ca. 5 – 10 mg (µl) pro 24 Stunden pro Bag oder Reagenzglas mit 9 ml Diluent.

Enthalten die Serial Dilution Bags Substanzen, die das Bakterienwachstum hemmen könnten?

Die Serial Dilution Bags sind aus hochreinem, virginalem Polyethylen hergestellt werden und enthalten keinerlei Substanzen, welche das Wachstum von Zellen beeinflussen.

Wie wird die Sterilität der Serial Dilution Bags garantiert?

Die Serial Dilution Bags werden unter saubersten Bedingungen nach DIN EN ISO 13485 für Medizinprodukteproduzenten hergestellt. Bei der Extrusion der erforderlichen Folie kommt die Folienseite für die Innenseite der Serial Dilution Bags (diese ist für die spätere Befüllung relevant) zu keiner Zeit mit der Umgebung in Kontakt. Der Prozess ist vollkommen geschlossen und die Herstellungstemperatur liegt bei 190° C, wodurch jegliche Verkeimung der Beutelinnenseite der Serial Dilution Bags ausgeschlossen ist.

Die anschliessende Konfektion der Serial Dilution Bags erfolgt auf einem Beutelschweissautomaten unter Laminar Flow, so dass auch hier keinerlei Kontamination erfolgen kann. Die konfektionierten Serial Dilution Bags fallen dabei direkt in die Verpackung, welche in eine Schrumpffolie eingeschweißt und danach strahlensterilisiert wird. Die Strahlensterilisierung ist dosimetrisch validiert, sodass zuverlässig immer mit der gleichen Dosis bestrahlt wird.

Die Sterilität der produzierten Serial Dilution Bags wird laufend dosimetrisch und mikrobiologisch überprüft.

Für welche Laboratorien ist der Serial Diluter geeignet?

Der Serial Diluter eignet sich für mikrobiologische Laboratorien, welche Keimzahlbestimmungen durchführen in Lebensmitteln, Futtermittel, Kosmetika, usw.

Was für eine Prozessgeschwindigkeit wird erreicht?

Das Verdünnen und Mischen einer Probe in einem Serial Dilution Bag erfolgt automatisch, währenddem der Operator die Pipettenspitze wechselt, um für die nächste Verdünnung oder die Inokulation der Petrischalen bereit zu sein.

Die Zeit für das manuelle Vortexen der Reagenzgläser, sowie die Zeit für das Entfernen und Aufsetzen der Verschlusskappen für die Probenzugabe wird somit eingespart. Je nach Mischdauer und manuellem Geschick des Laboranten betragen die Zeiteinsparungen mit dem Serial Diluter pro Verdünnungsstufe 5 – 10 Sekunden.

Geringere zeitliche Einsparungen gegenüber der traditionellen Reagenzglasmethode sind möglich, falls die Mischzeit der Reagenzgläser auf dem Vortexer nur sehr kurz ist.

Anmerkung: Zu kurzes Vortexen erhöht das Risiko für inhomogene Mischungen und ungenaue Analysenresultate, was mit dem Serial Diluter ausgeschlossen wird, unabhängig von der Erfahrung und Arbeitstechnik des Benutzers.

Was für ein Probendurchsatz ist im Labor pro Gerät möglich?

Die Tabelle zeigt die Zeit in Minuten, die für eine bestimmte Anzahl von Verdünnungen und Inokulationen von Kulturmedien benötigt wird.

Beispiel: Die für 100 Proben mit 3 Verdünnungen pro Probe (insgesamt 300 Verdünnungen) und 2 Inokulationen pro Verdünnung (insgesamt 600 Inokulationen) erforderliche Zeit beträgt 140 Minuten. Berechnungsgrundlage: 10 Sekunden pro Verdünnung inklusive Beutel einlegen und herausnehmen, 4 Sekunden pro Inokulation, 30 Sekunden pro Probe für das Platzieren der Nährböden auf der Arbeitsfläche zum Inokulieren.

Für welchen Probendurchsatz ist der Serial Diluter lohnenswert?

Abhängig von den Kosten und den verfügbaren Ressourcen lohnt sich der Einsatz meist ab 100 Verdünnungen pro Tag, d.h. etwa 30 Proben zu je 3 Verdünnungen.

Die Amortisationszeit ist bestimmt durch die bisherigen Kosten für die Vorbereitung der Reagenzgläser oder den Kosten für vorgefüllte Einweg-Verdünnungsbehälter. Auf der Seite Unsere Lösung ist ein Einsparungs-Rechner zum Überprüfen, ob sich die Anschaffung eines Serial Diluters unter den gegebenen Umständen für Ihr Laboratorium lohnt.

Was spare ich ein an Kosten und Zeit mit einem Serial Diluter?

Zeit- und Kosteneinsparungen durch:
– Kostengünstige Serial Dilution Bags als Ersatz für gefüllte Reagenzgläser/ Einweg-Behälter
– Arbeitsbeschleunigung durch Automatisierung der Verdünnung und vereinfachtes Probenhandling
– Einsparungen beim Verbrauch von Wasser, Elektrizität, Waschmittel und Unterhaltskosten
– Kosteneinsparungen bei Beschaffung, Transport, Lagerung und Entsorgung des Verbrauchsmaterials

Eignet sich das Gerät auch für Proben, welche nur 1 oder 2 Verdünnungen benötigen?

Ja. In diesem Fall empfiehlt es sich, zum Beispiel 6 Serial Dilution Bags in das Gerät einzuführen. So können 6 Proben mit einer Verdünnung oder 3 Proben mit zwei Verdünnungen verarbeitet werden, ohne dass für jede Probe separat Beutel eingeführt werden müssen.

Sorgt der Serial Diluter für mehr Zuverlässigkeit und Genauigkeit?

Mit dem Serial Diluter ist die Genauigkeit der Befunde unabhängig vom Probendurchsatz, Zeitdruck, ungeplanter Arbeitsspitzen, Erfahrung der Mitarbeiter, etc. sichergestellt. Die Abbildung zeigt die Auswertung von Ringversuchen mit dem Serial Diluter im Vergleich zur Reagenzglasmethode. Mit dem Serial Diluter erreichen sämtliche Mitarbeiter des Laboratoriums z-score Werte von ± 0,1, d.h. sämtliche Mitarbeiter, unabhängig vom Erfahrungsstand oder individueller Unterschiede bei der Arbeitstechnik lieferten nahezu identische Testresultate.


Wie wird der Diluent dispensiert?

Die Dosiereinheit des Serial Diluter funktioniert ähnlich wie eine elektrische Pipettierhilfe.
Mit Vakuum wird die gewünschte Flüssigkeitsmenge angesaugt und mit Druck diese wieder abgegeben. Die angesaugte Flüssigkeitsmenge wird durch einen optischen Sensor bestimmt, welcher das Volumen, respektive die Steighöhe in der Pipette detektiert. Der optische Sensor ersetzt das menschliche Auge bei der Bestimmung des Volumens. Schlauchquetschventile steuern den Volumenstrom.

Kann ich den Serial Diluter ohne eine Einweisung verwenden?

Wie jedes neue Gerät braucht es am Anfang ein wenig Geduld, um sich damit vertraut zu machen. Die Installation ist Vergleichbar mit der Inbetriebnahme eines gravimetrischen Diluters, ebenso die Verwendung. Auf der Webseite unter Support sind verschiedene Trainingsvideos vorhanden, eine umfangreich bebilderte Betriebsanleitung, sowie eine Kurzanleitung.

Mit welchen Materialien kommt die Verdünnungslösung im Serial Diluter in Kontakt?

Die Verdünnungslösung kommt in Kontakt mit Silikon, rostfreiem Edelstahl, Glas oder Polystyrol (je nach verwendeter 10 ml Pipette), Polyethylen und Polypropylen. 

Welche Richtlinien und  ISO Normen werden erfüllt?

Die serielle Verdünnung mit dem Serial Diluter entspricht der Standardmethode nach ISO 6887-1:2017 und der dazugehörigen normativen Referenz ISO 7218:2007.
Für das Produkt gelten die technischen Richtlinien: 2006/42/EC, 2004/ 108/EEC. Normen: EN 61010-1:2001, EN 61010-2-081:2002 + A1:2003, EN 61326-1:2006.

Wie wurde die Erfüllung der Normen überprüft?

Die serielle Verdünnung mit dem Serial Diluter wurde gegenüber der Standardtechnik mit Verdünnungsröhrchen gemäss ISO 6887-1 von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW Wädenswil) in der Entwicklungsphase verifiziert. In einer späteren Phase haben ISO 17025 akkreditierte Anwender den Serial Diluter mit verschiedensten Lebensmittelproben getestet und dabei mit der Reagenzglastechnik verglichen (siehe Testresultate Campden BRI).

Gibt es ein Qualitätszertifikat für den Serial Diluter?

Das CE-Zertifikat zum Serial Diluter ist in der Betriebsanleitung auffindbar.

Wie wird die Sterilität des Systems sichergestellt?

– Sämtliche flüssigkeitsberührenden Teile sind dampfsterilisierbar (Schläuche, Dosierspitze, Verdünnungslösung).
– Der Serial Diluter kann nur dispensieren und kann keine Flüssigkeit über die Dosierspitze ansaugen.
– Im Betrieb wird das System über Sterilfilter belüftet, damit keine Keime aus der Umgebung eindringen können.
– Die Bedienung ist so gestaltet, dass eine Kontamination der Dosierspitze im Normalbetrieb ausgeschlossen werden kann.

Ein Demovideo für den Serial Diluter UA zeigt die umfassenden Sicherheitsvorkehrungen.

Wieso kann ich mich darauf verlassen, dass die Dosierspitze im Betrieb nicht kontaminiert wird?

Das Risiko von Kontaminationen der Dosierspitze ist Vergleichbar mit dem Risiko eines entgegenkommenden Fahrzeugs auf einer vielbefahrenen Einbahnstrasse. Wie in einer Einbahnstraße bewegt sich der Dosierarm während einer Verdünnungsreihe nur in eine Richtung. Die Dosierspitze bleibt dadurch in einer prozessbedingten Steril-Zone und kommt nie mit unsterilem Probenmaterial in Kontakt. So funktioniert es:
– Zum Füllen der Beutel dringt die Dosierspitze in einen leeren, sterilen Beutel ein.
– Die Probe wird durch eine separate Öffnung in den gefüllten Beutel pipettiert. Eine Berührung und/ oder Kontamination der Dosierspitze ist so nicht möglich und das resultierende Flüssigkeitsniveau kann die Dosierspitze nicht berühren.
– Das Mischen startet erst, wenn die Dosierspitze aus dem Beutel und bereits oberhalb des nächsten leeren Beutels ist. Eine Kontamination durch den Beutelinhalt ist damit ausgeschlossen.
– Ausserhalb der Beutel ist die Dosierspitze durch ein Schutzhülse geschützt und die Dosierspitze kann auf Grund der Gerätekonstruktion keine unsterilen Oberflächen berühren.

Ein Demovideo für den Serial Diluter UA zeigt die umfassenden Sicherheitsvorkehrungen.

Ist die Sicherstellung der Systemsterilität anspruchsvoll? Probleme?

Probleme mit der Sterilität durch den Arbeitsprozess können durch die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen (siehe Frage oben) ausgeschlossen werden. Die sterile, kontaminationsfreie Inbetriebnahme ist vergleichbar mit der Inbetriebnahme eines gravimetrischen Diluters: Trainingsvideo.

Wenn das System nicht steril ist, kann davon ausgegangen werden, dass der Diluent oder das Schlauchset mit der Dosierdüse nicht vollständig autoklaviert wurde. Für eine sichere Sterilisation des Schlauchsets und der Dosierdüse sollten Sterilisationsbeutel mit einer Papierschicht verwendet werden, um eine vollständige Durchdringung des Dampfes zu gewährleisten.

Bei der Installation muss darauf geachtet werden, dass die Dosierdüse keine unsterilen Oberflächen berührt, was kein Problem ist.

Wie kann ich testen, ob die verwendeten Komponenten steril waren und die bestimmten Keimzahlen korrekt sind?

Sie können die Sterilität nicht im Schnellverfahren prüfen. Für eine Sterilitätsprüfung empfehlen wir, vor dem Beginn und nach Abschluss der Probenverdünnungen eine Sterilitätskontrolle durchzuführen. Dazu wird von der ersten und letzten 9 ml Dispensierung, ohne die Zugabe einer Probe, je ein Aliquot zur Sterilitätskontrolle auf einem Nährboden ausplattiert und inkubiert.

Sind die verwendeten Sterilfilter hydrophil oder hydrophob? Autoklavierbar?

Die verwendeten PTFE (Teflon)-Spritzenfilter sind hydrophob und autoklavierbar.
Unterschied zwischen hydrophoben und hydrophilen Filtern: Trainings video
Achtung: Installieren Sie keine hydrophilen Filter auf Flaschen mit Diluent oder am Serial Diluter.

Inwiefern profitiert die Umwelt von der Verwendung des Serial Diluters?

Serial Dilution Bags reduzieren den Plastikabfall um den Faktor 10 – 30.

Für einen Serial Dilution Bag werden ca. 250 mg Polyethylen (PE) zur Herstellung benötigt. Im Gegensatz dazu wird für einen vorgefüllten Einweg-Container je nach Ausführung zwischen 2.5 – 7.5 g Plastik verbraucht. Durch Inlabtec reicht ein Kilogramm Polyethlyen für 4’000 Verdünnungen, bei herkömmlichem Verbrauchsmaterial reicht es nur für 130 bis max. 400 Verdünnungen.

Der Energieverbrauch für den Transport ist ebenfalls um Faktoren tiefer: 250 mg pro Serial Dilution Bag vs. 11.5 – 16 g pro Plastikcontainer gefüllt mit 9 ml Diluent.
Wir glauben, dass es keinen Sinn macht, mit Kochsalzlösung/Peptonwasser gefüllte Verdünnungsröhrchen um die Welt zu schicken. In der Regel ist der Diluent bereits in größeren Mengen in Flaschen für die Primärverdünnungen in Blendern/Stomachern vorbereitet und es ist einfach und billig, die Menge um 30 % für die seriellen Verdünnungen zu erhöhen.

Der Energieverbrauch für die Herstellung der Serial Dilution Bags ist auch im Vergleich zum Spülen von Reagenzgläsern moderat: Der Energieverbrauch eines Spülmaschinenganges entspricht etwa dem Verbrauch zur Herstellung von 400 Serial Dilution Bags. Berücksichtigt man zudem das Befüllen und Autoklavieren der Reagenzgläser, so ist der Energiebedarf für die Verwendung von Beuteln nicht wesentlich höher, wenn überhaupt.

Welcher Unterhalt und Service am Serial Diluter ist nötig?

Es sind kein regelmässiger Unterhalt und Service nötig. Das Instrument erkennt selber z.B. verstopfte Filter, Leckagen, etc. und meldet diese dem Benutzer. Der Unterhalt beschränkt sich auf das Wechseln der leicht zugänglichen Filter. Falls trotzdem was nicht in Ordnung ist, steht eine geschulter Vertriebs- und Servicepartner zur Verfügung.

Wie ist der Service der Produkte sichergestellt?

Der Vertrieb der Inlabtec Produkte erfolgt durch geschulte Distributoren, welche im Falle eines Problems zuverlässig zur Verfügung stehen

Wie zuverlässig funktioniert das Öffnen der Serial Dilution Bags? Wie hoch ist der Verschleiss?

Zum Öffnen der Serial Dilution Bags wird ein mikrostrukturierter Silikon verwendet, welcher eine enorme Haftkraft auf glatten Oberflächen entwickelt. Diese Haftkraft ist abnutzungsfrei über eine sehr lange Nutzungsdauer. Falls die Haftkraft wegen der Verschmutzung durch anhaftende Partikel nachlässt, kann der Adhäsionsgreifer mit Wasser, 70% Ethanol, etc. gereinigt werden und ist danach wieder funktionstüchtig. Falls die Reinigung keine Verbesserung bringt und die Nutzungsdauer von 6 – 12 Monaten erreicht ist, kann der Greifer entfernt und einer neuer, selbstklebender Adhäsionsgreifer aufgeklebt werden: Trainingsvideo.

Gibt es Komponenten, die regelmässig ausgewechselt werden müssen?

Der hydrophobe Sterilfilter (PTFE-Spritzenfîlter) am Gerät sollte alle 6 – 9 Monate gewechselt werden. Die Sterilfilter der Flaschen mit der Verdünnungslösung sollten gemäss Filterhersteller nach acht Autoklavierungen ausgetauscht werden.

Wie reinige ich den Serial Diluter?

Die Geräteoberflächen können mit einem handelsüblichen Reinigern/ Seifenwasser gereinigt und mit 70 % Ethanol desinfiziert werden. Die Flüssigkeits-führenden Teile werden nach dem Gebrauch aus dem Serial Diluter entfernt, gereinigt resp. mit Wasser gespült und danach autoklaviert zur Sterilisation. Wichtig: Dosierspitze gut spülen, damit es beim Autoklavieren nicht zu Korrosion kommt, verursacht durch Salzrückstände.

Wie lange ist die Garantiezeit der Serial Diluter?

Die Garantiezeit für sämtliche Gerätekomponenten beträgt zwei Jahre. Details dazu finden Sie in unseren AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen).

Was ist der Unterschied zwischen Genauigkeit und Präzision?

Die Genauigkeit (engl. Accuracy) gibt an, wie nahe der durchschnittliche Istwert, d.h. der Mittelwert, am Sollwert liegt. Die Abweichung wird auch als systematischer Fehler bezeichnet. Die Präzision (engl. Precision) gibt an, wie nahe die einzelnen Messwerte beieinander sind. Das statistische Mass für die Präzision ist die Standardabweichung, oft als zufälliger Fehler bezeichnet.

Wie genau kann ich mit dem Serial Diluter dispensieren?

Das volumenbestimmende Element im Serial Diluter ist eine Pipette in Kombination mit einem optischen Sensor. Da der Serial Diluter genau das Volumen dispensiert, welches in die Pipette angesaugt und durch die Meniskusposition der Flüssigkeitssäule angezeigt wird, hängt die Genauigkeit des dispensierten Volumens von der Genauigkeit der Skala/ Graduierung der verwendeten Pipette ab.
Die erlaubte Ungenauigkeit der Volumenangabe von serologischen Pipetten aus Plastik liegt bei ca. ± 2 %, bei Messpipetten aus Glas bei ± 0.5 % für Klasse AS und bei ± 1 % für Klasse B.

Welche  serologische Pipetten und Messpipetten können für den Serial Diluter benutzt werden?

Es können sämtliche 10 ml serologischen Pipetten und Messpipetten in der Standardausführung eingesetzt werden. Abweichende Pipettengrössen sind möglich, sofern der Aussendurchmesser der Pipette zwischen 8 – 15 mm und die Länge zwischen 150 – 350 mm liegt.

Unter welchen Bedingungen soll das dispensierte Volumen überprüft und kalibriert werden?

Die Genauigkeit der serologischen Pipetten aus Kunststoff sollte vor der Verwendung eines neuen Pipettentypes oder eines neuen Lot (Chargennummer) überprüft werden. Durch eine einfache Überprüfung kann die systematische Abweichung der Pipetteskala bestimmt werden (Kalibrierung der Pipettenskala) und die korrekte Sensorposition für das gewünschte Volumen genau bestimmt werden. Diese Kalibrierung ist gültig für sämtliche Pipetten mit der gleichen Lot Nummer, was die korrekte Volumeneinstellung bei der Installation der Pipette beschleunigt und vereinfacht. Zur Durchführung der Kalibrierung steht auch eine Anleitung unter Support zur Verfügung.

Wie kann ich sicher sein, dass das eingestellte Volumen auch wirklich dispensiert wurde?

Die Abgabe der Flüssigkeit ist gut sicht- und hörbar. Das Volumen kann optisch vor dem Dispensieren, durch das Ablesen des Meniskus in der Pipette, überprüft werden. Die integrierte Sensorüberwachung stellt sicher, dass die Dispensierung der Flüssigkeit nur freigegeben wird, wenn das korrekte Volumen in der Pipette vorliegt. Zudem überwacht ein interner Drucksensor die vollständige Abgabe der Verdünnungslösung. Der abschliessende Luftstoss ist gut hörbar.

Wie überprüfe ich das durch den Serial Diluter dispensierte Volumen?

Die Volumen-Überprüfung der dispensierten Flüssigkeit erfolgt am einfachsten mit einem Messzylinder oder mit einer Waage, wie dies häufig im Labor zur Überprüfung von Volumenmessgeräten durchgeführt wird.
Dispensierte Flüssigkeit = Gewicht gefüllter Beutel – Gewicht leerer Beutel
In der Betriebsanleitung des Serial Diluters ist eine detaillierte Anleitung zur Überprüfung und die entsprechende Excel Vorlage kann unter heruntergeladen werden.

Kann ich den Serial Diluter betriebsbereit über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag weiterarbeiten?

Der Serial Diluter kann betriebsbereit stehen gelassen werden bis der angeschlossene Diluent aufgebraucht ist. Da die Dosierspitze durch eine Schutzhülse nach außen hin abgeschirmt ist, ist das Risiko einer Kontamination über die Laborluft sehr gering.
Als zusätzliche Vorsichtsmassnahme kann die Dosierspitze bei längerem Nichtgebrauch z.B. über das Wochenende in 70 % Ethanol geparkt werden. Details dazu sind in der Betriebsanleitung.

Kann das System in der Sterilbank betrieben und über Nacht UV-sterilisiert werden?

Der Serial Diluter lässt sich in einer Sterialbank, Laminar Flow, etc. betreiben. Das Gerät ist UV-beständig für regelmässige Oberflächensterilisationen.

Was sind Alternativen zu einem Serial Diluter?

Vom Labor vorbereitete Reagenzgläser
Vorteil: etablierte Standardmethode, jeder Laborant kennt die Arbeitsweise
Nachteil: Zeitaufwendige Vorbereitung, manuelles Geschick und gute Arbeitsplatzorganisation erforderlich für effizientes Arbeiten und korrekte Analysen

Vorgefüllte Einweg-Reagenzgläser, Cups, etc.
Vorteil: Unmittelbar Verfügbar, kein Vorbereitungsaufwand
Nachteil: Kosten für Beschaffung, Transport, Lagerung und Entsorgung, hohe Umweltbelastung, nicht alle Diluenten verfügbar, Durchführung der Verdünnung wird nicht vereinfacht und beschleunigt (Ausnahme: Dilucup zusammen mit Dilushaker)

Spiral Plattierer
Vorteil: bis 105 KBE/ ml und Platte, gut geeignet für Getränke, Milch, etc.
Nachteil: Empfindlich auf Verstopfungen durch Partikel in der Probe, hohe Anforderung an die Ebenheit der Nährböden, keine Gussplatten möglich, keine Trockenfilm-Medien möglich (Petrifilm, Compact Dry, etc.), spezielles Auszählverfahren der Kolonien auf den Platten, regelmässige Wartung und Unterhalt notwendig

Tempo MPN System
Vorteil: Vollautomatisches System zur Keimzahlbestimmung, ideal bei sehr hohem Durchsatz und uniformen Probentyp
Nachteil: ungenauer als Standardmethode, keine visuelle Kontrolle möglich, Hohe Betriebs- und Anschaffungskosten, Hoher Validierungsaufwand pro Probentyp, hohe Umweltbelastung, Signifikante Unterhalts- und Servicekosten

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